SICHERHEITSKLASSEN NACH DIN EN 20345

Antistatisch

Öl- und Benzinbeständig

Energieabsorbierend

Durchtrittsicher

Wasserundurchlässig

Zehenschutzkappe

Rutschhemmend

Sicherheitsschuhe S3

Sicherheitsschuhe werden in vielen Bereichen eingesetzt und müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Die heutigen Arbeits- und Sicherheitsschuhe kann man nicht mehr mit den früheren klobigen Sicherheitsschuhen vergleichen. Mittlerweile werden sie von denselben Designern entwickelt, welche auch Sport-, Trekking- und Wanderschuhe entwerfen.
Bei „normalen“ Sicherheitsschuhen ist die Mode ein wichtiger Faktor geworden. Sie haben daher oftmals nicht mehr den Arbeitsschuhcharakter, sondern werden modisch gestaltet. Beispielsweise gibt es elegante Damen-Sicherheitsschuhe mit Absätzen für Damen, die im Business-Outfit Sicherheitsbereiche durchqueren müssen (Fertigungsleiterinnen, Sicherheitspersonal an Flughäfen etc.).

Zehenschutzkappe

Das Hauptmerkmal der Sicherheitsschuhe ist die Zehenschutzkappe. Sie schützt die Zehen vor Verletzungen, zum Beispiel durch herabfallende Gegenstände, Maschinen (Trennschleifer), oder ähnlichem.
Zehenschutzkappen können je nach Verwendungszweck aus Stahl, Kunstoff oder Aluminium (im Bild) bestehen.

Rutschfeste Sohle

Weiters wichtiges Merkmal ist rutschfeste Sohle mit jeweils angepassten Aufbau und Profil. Sicherheitsschuhe welche nach EN ISO 20345 gefertigt werden, müssen Mindestanforderungen erfüllen. Die Rutschhemmungswerte(SRC) weren gemäß dem Prüfverfahren zur Bestimmung der Rutschhemmung nach EN ISO 13287 ermittelt.

Durchtrittschutz
Bildquelle: CanStockPhoto / zerbor

Eine durchtrittsichere Sohle findet Verwendung in Sicherheitsschuhen und -stiefeln der Kategorie S1P,S3 und S5. Sie schützt Fußsohlen vor Penetrationsverletzungen durch Nägel und andere spitze Gegenstände. Die durchtrittsichere Sohle bestand früher nur aus Stahlblech, welches in den Schuh eingearbeitet oder eingelegt wurde. Moderne Sohlen werden aus einem technischen Gewebe wie Kevlar, Lenzi, Fibre-LS o. ä. gefertigt. Gewebe und Stahleinlage müssen die EN ISO-Norm 20345:2004 erfüllen. Gewebesohlen sind dadurch angenehmer zu tragen, weil sie biegsamer, kälte- und wärmeisolierend sind. Sie decken zudem die komplette Brandsohle ab (was bei Stahl nicht der Fall ist).